Gehalt von Betreuungsassistenten: So viel verdienen Sie in der Betreuung | SoBeO

Gehalt von Betreuungsassistenten: So viel verdienen Sie in der Betreuung

Helfen mit Herz und Hand: Das steht bei der Arbeit als Betreuungsassistent an oberster Stelle. Diese Tätigkeit wird jedoch sehr unterschiedlich vergütet. Je nachdem, wo, wie oft oder wann Sie eingesetzt werden, kann das Gehalt variieren. Alles, was Sie zur Bezahlung und zur Qualifikation im Bereich der Betreuungsassistenz wissen müssen, lesen Sie hier.

Betreuungsassistenz: Wichtige Arbeit mit unterdurchschnittlicher Bezahlung

Die Arbeit als Alltagsbegleiter kann selten durch überdurchschnittliches Gehalt punkten. Zuhören, Gesellschaft leisten und den Alltag der Senioren bereichern – das gehört in diesem Beruf zu Ihren Aufgabe. Nach der Ausbildung zum Betreuungsassistenten oder einem Lehrgang mit Betreuungsschwerpunkt gehen Sie einer sinnvollen Tätigkeit nach. Doch die Beschäftigung in Pflegeheimen, einer Tagespflege oder in der ambulanten Betreuung ist nicht sehr hoch bezahlt. Wie viele Berufe im sozialen Bereich. 

Direkt aus der Ausbildung kommend, können Sie mit einem Einstiegsgehalt zwischen 1.600 und 2.200 Euro brutto für eine Vollzeitstelle rechnen. Wie bei vielen anderen Berufen gibt es auch hier Unterschiede in der Vergütung. Alltagsbetreuer im Süden Deutschlands verdienen häufig mehr als die im Norden. Und auch die Berufserfahrung und die Betriebszugehörigkeit spielen eine Rolle im Hinblick auf die Bezahlung. Doch was bedeutet es überhaupt, als Betreuungsfachkraft tätig zu sein?

Berufsbild Betreuungsassistent: Verantwortungsvolle Tätigkeit in der Betreuung

Als Betreuungsassistent stehen zwei zentrale Dinge im Mittelpunkt Ihrer täglichen Arbeit: Sie begleiten ältere Betreuungskunden oder auch Menschen mit Demenz in ihrer späten Lebensphase und sind zentrale Ansprechpartner für deren Angehörige. Das ist auch gesetzlich verankert.

Sozialgesetzbuch XI: Gesetzliche Grundlagen Ihrer Tätigkeit

Der Gesetzgeber hat die soziale Betreuung seit 2008 schrittweise für alle stationären und später teilstationären Angebote gestärkt. Seit 2017 haben alle Bewohner und Tagesgäste in Pflegeeinrichtungen Anspruch auf eine zusätzliche Betreuung und Aktivierung. Nach den Paragraphen 43b und 53c SGB ist die Arbeit von Alltagsbegleitern ergänzend zu der von Pflegekräften zu sehen. Wörtlich heißt es in SGB XI, § 43b:

„Pflegebedürftige in stationären Pflegeeinrichtungen haben nach Maßgabe von § 84 Absatz 8 und § 85 Absatz 8 Anspruch auf zusätzliche Betreuung und Aktivierung, die über die nach Art und Schwere der Pflegebedürftigkeit notwendige Versorgung hinausgeht.“

Während Pflegekräfte Aufgaben rund um die Hygiene und die medizinische Versorgung der Senioren übernehmen, ist Ihre Arbeit als Betreuungsassistent eine andere: Sie sind für das Wohlbefinden der Bezugspersonen zuständig. Ob das in einer Pflegeeinrichtung oder in Privathaushalten stattfindet, ist unerheblich.

Tätigkeiten in der Betreuung: Aufgaben und Verantwortlichkeiten

Doch welche konkreten Tätigkeiten fallen in den Verantwortungsbereich von Betreuungskräften? Generell lassen sich vier zentrale Felder unterscheiden:

Die Tätigkeit als Betreuungsassistentin oder als Betreuungsassistent ist vielseitig und erfordert vor allem Empathie und Hilfsbereitschaft. Da der Pflegebereich von erheblichem Personalmangel geprägt ist, gewinnt die Arbeit von Alltagshelfern an Bedeutung. Doch welche Qualifikationen sind erforderlich, um eine Stelle als Betreuungsassistent antreten zu können?

Qualifikation als Betreuungsassistent: Diese Voraussetzungen sollten Sie erfüllen

Mit ganzem Herzen dabei: Wer sich für eine Ausbildung als Betreuungskraft entscheidet, bei dem ist diese Grundlage meist gegeben. Ein besonderer Schulabschluss oder eine zuvor abgeschlossene Berufsausbildung sind in der Regel nicht notwendig, um sich als Betreuungskraft zu qualifizieren. Manche Anbieter verlangen zwar eine gewisse „Vorkenntnis“, damit ist in der Regel jedoch zum Beispiel ein Praktikum in einer Pflegeeinrichtung gemeint.

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Viel Herz und Empathie sind ein Teil der Voraussetzungen für zukünftige Betreuungskräfte © Fotowerk - Fotolia

Menschen, die sich für die Tätigkeit als Alltagshelfer interessieren, sollten zudem gesundheitlich fit sein. Betreuungsfachkräfte übernehmen zwar keine konkreten pflegerischen Tätigkeiten, wie zum Beispiel das Umlagern. Aber eine gute Gesundheit ist eine wichtige Voraussetzung für den beruflichen Alltag.

Dazu sollten Betreuungsassistenten sicher Deutsch sprechen und schreiben können. Dies ist vor allem wichtig, da Sie auch verwaltende Aufgaben übernehmen. Kommen dazu noch Motivation und eine kommunikative Art, kann die Karriere als Betreuungsassistent die richtige Wahl sein. Der Ausbildung steht dann nichts mehr im Wege.

Ausbildung als Alltagsbegleiter: So erlernen Sie den Beruf

Die Ausbildung als Alltagsbegleiter setzt sich aus einem theoretischen und einem praktischen Teil zusammen. Das SGB legt fest, dass für die Ausbildung 160 bis 240 Unterrichtsstunden absolviert werden müssen. Der Umfang der Unterrichtsstunden hängt vom Ausbildungsort und der jeweiligen Institution ab. Entsprechend variiert auch die tatsächliche Dauer der Ausbildung. Meist sind für einen Lehrgang zwischen zehn Wochen und drei Monate angedacht.

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In der Ausbildung der Betreuungsassistenz stehen viele Punkte auf dem Unterrichtsplan © SoBeO

In dieser Zeit lernen Sie im theoretischen Teil Ihrer Qualifikation verschiedene Grundlagen zu Themen, die für Ihre spätere Beschäftigung wertvoll sind. Dazu gehören:

  • Grundlagen der Betreuung, Kommunikation und Stärkung der Gesprächstechniken
  • Pflegedokumentation und Pflege-Kenntnisse, Hygiene-Richtlinien
  • Krankheitsbild Demenz und ihre Formen, Umgang mit Menschen mit Behinderungen
  • Beschäftigungswege und Freizeitgestaltung
  • Ernährungslehre und rechtliche Grundlagen

Das neu erworbene Wissen wird schließlich getestet: Am Ende des theoretischen Blocks findet eine Prüfung statt, in der die relevanten Inhalte abgefragt werden.

Zudem ist in der Ausbildung ein praktischer Teil vorgeschrieben. Dieser setzt sich aus einem meist einwöchigen Orientierungspraktikum und einem zweiwöchigen Betreuungspraktikum zusammen. Diese Praktika werden in der Regel in einer Pflegeeinrichtung geleistet und zum Abschluss auch durch eine praktische Prüfung bewertet. Somit schließen Sie die Berufsausbildung als Alltagsbegleiter mit einer theoretischen und einer praktischen Prüfung ab, bevor Sie ins Berufsleben entlassen werden. Der Beruf bietet daher auch Chancen für Quereinsteiger.

Betreuungsassistent werden – der perfekte Weg für Quereinsteiger in der Betreuung

Sie möchten eine neue Chance ergreifen oder beruflich einen neuen Weg gehen? Dann ist eine Weiter- oder Fortbildung zum Betreuungsassistenten eine Überlegung wert. Nicht alle Betreuungskräfte sind schon immer im sozialen Bereich tätig. Viele Alltagshelfer sind Quereinsteiger, die ursprünglich einen anderen Beruf erlernt haben.

Ein Hauptmotiv für den Berufswechsel ist die soziale Komponente: Die Möglichkeit, einer sinnstiftenden Tätigkeit mit Menschen nachzugehen, ist ein häufiger Beweggrund für die berufliche Neuorientierung. Menschen, die gewillt sind, diesen Schritt zu gehen, steht hinsichtlich ihrer Karriere kaum etwas im Weg. Betreuungshelfer und Betreuungskräfte werden wegen Personalmangels im sozialen Bereich stets gesucht – und auch die Ausbildung ist kein langwieriger Prozess. Die Voraussetzungen sind dieselben, die für Berufsanfänger gelten. Der Ablauf der Weiterbildung oder der Umschulung ist ebenfalls gleich.

Die Unterstützung von älteren oder dementen Betreuungskunden können Sie sowohl in Vollzeit, als auch in Teilzeit ausüben. Dabei besteht die Möglichkeit, sowohl im stationären (Pflegeheim oder Tagespflege) als auch im ambulanten Bereich zu arbeiten. Doch nicht nur die Einsatzbereiche können sich unterscheiden – auch beim Gehalt von Betreuungsassistenten gibt es gewisse Unterschiede.

Gehalt als Betreuungsassistent: Minijob bis Vollzeitbeschäftigung

Als Betreuungsassistent stehen Ihnen vielfältige Einsatzgebiete mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen offen. Eine hohe Varianz gibt es ebenfalls in Sachen Gehalt. Wie erwähnt, bewegt sich das Durchschnittsgehalt für eine Vollzeitstelle zwischen 1.600 und 2.200 Euro brutto. Doch nicht jede Betreuungsfachkraft arbeitet 40 Stunden pro Woche.

450 Euro: Ein Minijob in der Betreuung

Viele Betreuungskräfte werden geringfügig beschäftigt und arbeiten auf 450-Euro-Basis. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Sie mit einem solchen Minijob bis zu 450 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei verdienen. Darüber hinaus haben Sie wie in jedem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis Anspruch auf Urlaub. Im Krankheitsfall sind Sie ebenfalls abgesichert: Für eine Krankheitsdauer von bis zu sechs Wochen haben Sie Anrecht auf eine Lohnfortzahlung.

Ihr Stundenlohn ist auch im Falle des 450-Euro-Jobs geregelt. Bei einem „Minijob“ muss Ihnen der gesetzliche Mindestlohn gewährt werden. Dieser beträgt seit Januar 2020 9,35 Euro pro Stunde. Wenn Sie Ihre Arbeit jedoch als Teilzeit- oder Vollzeitstelle ausüben, werden die Unterschiede in der Bezahlung offensichtlicher. Besonders das jeweilige Bundesland spielt hierbei eine große Rolle.

Betreuungsassistent in Vollzeit: Das Gehalt in den einzelnen Bundesländern

36 bis 40 Stunden: So viel arbeiten Vollzeitkräfte in der Woche in ihren Einrichtungen oder bei ihren Betreuungskunden zu Hause. Während sie alle einen vergleichbaren Arbeitsumfang haben, kann ihre Bezahlung stark variieren. Grund hierfür sind Regelungen, die die Bundesländer intern für die Berufsausübung des Betreuungsassistenten festlegen.

Unterschiede in der Vergütung als Alltagsbegleiter gibt es wie bei anderen Jobs zwischen Nord- und Süddeutschland sowie zwischen Ost- und Westdeutschland. Nach § 53c ausgebildete Fachkräfte, die im Süden arbeiten, verdienen circa 2.400 Euro brutto monatlich. Arbeitnehmer im Osten Deutschlands müssen oft mit bis zu 700 Euro weniger rechnen. Durchschnittlich 1.700 bis 1.800 Euro verdienen Betreuungskräfte in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

Diese Tabelle fasst Ihnen den Gehaltsdurchschnitt zusammen. Die Zahlen basieren auf der Erhebung des Vergleichsportals Gehalt.de.

Bundesland (alphabetisch sortiert)Durchschnittliches Bruttogehalt
Baden-Württemberg2.486 Euro
Bayern2.409 Euro
Berlin2.164 Euro
Brandenburg1.813 Euro
Bremen2.202 Euro
Hamburg2.425 Euro
Hessen2.616 Euro
Mecklenburg-Vorpommern1.735 Euro
Niedersachsen2.105 Euro
Nordrhein-Westfalen2.309 Euro
Rheinland-Pfalz2.252 Euro
Saarland2.183 Euro
Sachsen1.828 Euro
Sachsen-Anhalt1.799 Euro
Schleswig-Holstein2.023 Euro
Thüringen1.857 Euro
Gehaltsdurchschnitt für Betreuungskräfte nach Bundesland

Die Höhe des Gehalts von Betreuungsfachkräften ist erkennbar abhängig vom Bundesland, in dem sie arbeiten. Ein weiterer Faktor, der das Einkommen beeinflussen kann, ist der Standort der Einrichtung. Auch hier zeigen sich regionale Unterschiede: Nicht selten verdienen Alltagshelfer in Ballungsgebieten besser als in ländlichen Gebieten. Da jedoch gleichermaßen die Lebenshaltungskosten zwischen Stadt und Land variieren, lassen sich solche Schwankungen meist vernachlässigen.

Brutto- und Nettogehalt: Wie viel des Gehalts bleibt mir am Ende?

Bei Gehaltsverhandlungen sprechen Arbeitgeber und -nehmer in der Regel über das Bruttogehalt. Nach Abzug von Sozialabgaben (Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung) und Steuern (Lohnsteuersteuer, Kirchensteuer) ist das ausgezahlte Gehalt jedoch deutlich geringer. Was bleibt am Ende also tatsächlich übrig?

Diese Beispieltabelle (Stand: Mai 2020) zeigt, wie sich Brutto- und Nettolohn nach Steuerklasse unterscheiden.

 Bruttogehalt/MonatNettogehalt/Monat
Steuerklasse 32.200 Euro1.7738,58 Euro
Steuerklasse 22.200 Euro1.560,83 Euro
Steuerklasse 42.200 Euro1.513,36 Euro
Brutto- und Nettolohn nach Steuerklasse einer Betreuungskraft

(Das Gehalt wurde für eine 40-jährige Person in Bayern errechnet, die keine Kinder hat)

Zahlreiche interaktive Rechenprogramme im Internet unterstützen Sie dabei, Ihren individuellen Nettolohn auszurechnen. So übernimmt zum Beispiel der Brutto-Netto-Rechner die Kalkulation für Sie. Neben der Steuerklasse lassen sich hier auch Kinderfreibeträge und die Höhe des Krankenkassenzusatzbetrages in die Berechnung mit einbeziehen.

Wer als Alltagshelfer in Teilzeit arbeitet, hat in der Woche einen ungefähren Stundenumfang von 24 Stunden. Dementsprechend nimmt auch das Gehalt ab. Doch welche Faktoren spielen neben der konkreten Arbeitszeit noch eine Rolle für die Bezahlung?

Berufserfahrung, Einrichtung und Co. – das beeinflusst Ihre Bezahlung zusätzlich

Ausschlaggebend für die Höhe Ihres Einkommens als Alltagshelfer ist Ihr Einsatzort: Neben Regelungen, die vom Bundesland und der jeweiligen Region getroffen werden, spielt auch die Größe der Einrichtung eine wesentliche Rolle. Viele größere Pflegeeinrichtungen sind in der Lage, Pflegekräfte und auch Betreuungsassistenten besser zu bezahlen. Aber nicht jeder Arbeitgeber ist tarifgebunden.

Tarifliche Besonderheiten

Werden Sie nach Tarif bezahlt, hat auch das unter Umständen große Auswirkungen. Bis zu 2.500 Euro können Sie dann in Vollzeit pro Monat verdienen. Hinzu kommen hier noch individuelle Zulagen für Wochenenddienste oder die Arbeit an Feiertagen hinzu.

Wichtig zu wissen: Ein Tarifvertrag sticht immer Betriebsvereinbarungen sowie individuelle Arbeitsverträge. Prüfen Sie daher vor Gehaltsverhandlungen immer, ob es einen Tarifvertrag für Ihr Bundesland sowie Ihre Branche gibt, beispielsweise den TVöD-Pflege.

Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit

Auch Berufserfahrung und individuelle Faktoren können sich auf Ihr Gehalt auswirken. Als Neueinsteiger verdienen Sie in den meisten Berufen anfangs weniger. So ist das auch nach der Aus- oder Fortbildung als Betreuungsassistent. Mit den Jahren wachsen Ihre Kenntnisse – und mit zunehmender Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit steigt auch das Gehalt.

Gender Pay Gap und individuelle Verhandlung

Auch für Alltagsbegleiter zeigen sich Unterschiede in der Bezahlung in Abhängigkeit vom Geschlecht (Gender Pay Gap). Insofern stellt diese Tätigkeit keine Ausnahme dar. Im Durchschnitt verdienen Männer auch in diesem Berufsfeld mehr als Frauen.

Der Verdienst von Frauen liegt durchschnittlich nochmals 200 Euro unter dem ihrer männlichen Kollegen. Es ist daher wichtig, dass Sie sich bei der Verhandlung Ihres Arbeitsvertrages Ihrer Stärken und Talente bewusst sind und für sich einstehen. Auch so lässt sich das Gehalt nach oben schrauben. Es gibt also vielfältige Faktoren, die einen Einfluss auf die Bezahlung im Bereich der Betreuung haben.

Fazit: Freude an der Arbeit geht über die Bezahlung

Als Betreuungsassistent leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Alltag in Pflege- und Tageseinrichtungen. Sie ergänzen die Arbeit der Pflegekräfte und kümmern sich um die Beschäftigung und Betreuung von Senioren, Menschen mit Demenz oder Personen mit Behinderung.

Die fachliche Qualifikation für diesen verantwortungsvollen Beruf wird in Weiterbildungen und Lehrgängen vermittelt. Vor allem für Menschen voller Empathie bietet das Berufsfeld der Betreuung vielfältige Perspektiven – gerade auch für Quereinsteiger. Wie in vielen Berufen im sozialen Bereich ist das Gehalt als Betreuungsassistent jedoch eher unterdurchschnittlich.

Zudem weist das Einkommen starke Unterschiede auf: So kann das Gehalt von Bundesland zu Bundesland variieren. Aber auch andere Faktoren, wie Einrichtung, Betriebszugehörigkeit, Tarif und Verhandlungsmöglichkeiten wirken sich auf individuelle Löhne und Gehälter aus.


FAQ: Die wichtigsten Fragen rund um das Gehalt und Betreuungsassistenten

Wie viel verdiene ich als Betreuungsassistent?

Das Gehalt kann stark variieren. Dies liegt zum Beispiel am Bundesland oder am Stadt-Land-Gefälle. Meist verdienen Betreuungskräfte zwischen 1.600 und 2.200 Euro brutto im Monat.

Wie werde ich Betreuungsassistent?

Die Ausbildung zum Alltagsbegleiter absolvieren Sie durch einen theoretischen und einen praktischen Teil. Der Lehrgang dauert meist zwischen zehn Wochen und drei Monaten. Neben zwei Praktika sind auch zwei theoretische Ausbildungsblöcke vorgesehen. Am Ende der Ausbildung steht sowohl eine theoretische als auch eine praktische Prüfung.

Was sind Voraussetzungen, um Alltagshelfer zu werden?

Um Betreuungsassistent zu werden, sollten Sie über eine kommunikative und empathische Art verfügen. Eine weitere Voraussetzung ist es, die deutsche Sprache in Wort und Schrift zu beherrschen.

Wo verdienen Betreuungsassistenten am meisten?

Das Gehalt von Alltagshelfern variiert stark. Durchschnittlich verdienen sie jedoch in den südlichen Bundesländern am besten. Die drei Bundesländer mit dem höchsten Verdienst sind Hessen, Baden-Württemberg und Bayern.

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